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Bestnoten für die hauseigenen Handwerker

11. Mai 2021

Bestnoten für die hauseigenen Handwerker

Neustadt – Die Neustadter Mieter stellten zuletzt der GWG ein gutes bis sehr gutes Zeugnis aus. Dazu trugen auch die 17 Mitarbeiter des Regiebetriebs maßgeblich bei. Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Neustadt (GWG)…

 
…ist nach eigenen Angaben der größte Wohnungsanbieter in Neustadt. Sie hat mittlerweile über 930 Wohnungen/ Häuser und 371 (Tief-)Garagenstellplätze bei einer Nutzfläche von rund 61.000 Quadratmetern im Bestand. Doch auf ihren Lorbeeren will sie sich nicht ausruhen und hat deshalb im vergangenen Jahr mit einer Fragebogenaktion die Zufriedenheit ihrer Mieter beleuchtet. „Die stellten und ein gutes bis sehr gutes Zeugnis aus“, freut sich der geschäftsführende Vorstand der GWG, Josef Gerstl. „In Noten ausgedrückt liegen wir bei ausgezeichneten 1,9. Besonders gefällt den Mietern die persönliche Ansprache vor Ort: Hier rangiert man im Schnitt bei 1,5.“
Zu diesem guten Miteinander trägt der hauseigene Regiebetrieb entscheidend bei. Obwohl der vor Jahren auf der Kippe stand, wie Gerstl zurückblickt. Mittlerweile habe sich diese Einstellung mehr als gedreht. „In Zeiten des Fachkräftemangels ist ein eigener Regiebetrieb Gold wert“, konstatiert er. Schließlich werde es immer schwieriger, bei Sanierungen, Modernisierungen und Reparaturen einen externen Handwerksbetrieb zu bekommen. „Die nehmen oft gar nicht mehr an oder es dauert, bis einer dann kommt“, so Gerstl. So lässt sich die GWG den Regiebetrieb sowie die technische Abteilung rund 700.000 Euro pro Jahr kosten, aber das sei mehr als gut investiertes Geld.
 

Josef Gerstl (mitte) lobt seine Mitarbeiter des hauseigenen Regiebetriebs um deren Leiter Andreas Lorenz (links). Sie leisten nicht nur hervorragende Arbeit, sondern pflegen auch den direkten Kontakt zu den Mietern.

 
„Wir sind derzeit 17 Mitarbeiter, darunter auch ein Auszubildender, den wir gerne übernehmen“, erläutert der Leiter des Regiebetriebs, Andreas Lorenz, die Einrichtung. Man setze sich aus acht verschiedenen Berufssparten zusammen. Darunter seien Sanitärfachleute genauso wie Maler, Putzer, Schreiner, Elektriker, Maurer, Fliesenleger und letztlich Gärtner, die sich um das Wohl der Wohnungen, Häuser und Anlagen kümmern. „Wir erledigen sämtliche Schreinerarbeiten selbst, die Wohnungen werden, beispielsweise bei Mieterwechsel, saniert und renoviert, anfallende Heizungs- und Elektroarbeiten werden fachmännisch erledigt“, zeigt Lorenz das Portfolio auf, das seine Fachkräfte schnell und unbürokratisch abarbeiten. „Hinzu kommt der Winterdienst mit Gehwegräumen, im Sommer die Pflege der Grünanlagen.“ Für letztere wurde nun eine neue Kehrmaschine angeschafft, die 55.000 Euro kostete.
Hatte die GWG vor Jahren noch sieben verschiedene Fabrikate in ihrem Fuhrpark stehen, so „ist es nur noch eine Marke derzeit“, erläutert Gerstl hier Einsparpotenzial. Eine wichtige Aufgabe will Lorenz unbedingt erwähnt wissen: „Wir haben auch einen eigenen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst und einen Schlüsseldienst, der für unsere Mieter rund um die Uhr erreichbar ist. So können Schäden schnell und oftmals mit geringerem Aufwand behoben werden.“
Wenn im kommenden Jahr die GWG ihren 100. Geburtstag feiert, dann hat der Regiebetrieb maßgeblichen Anteil an deren ausgezeichnetem Ruf. „Als kleines Dankeschön für die Mitarbeiter wird deren Lagerhalle in neuem Glanz erstrahlen“, so Gerstl. Ein Indiz für die Mieterzufriedenheit ist auch die Vermietungssituation: „Unsere Leerstandsquote befindet sich auf einem niedrigen Niveau von unter 2,3 Prozent, was überwiegend modernisierungsbedingt ist.“