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Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Neustadt b. Coburg e.G. verwaltet seit über 90 Jahren nunmehr über 900 Wohneinheiten in Neustadt b. Coburg.

In unseren Wohnungen bieten wir unseren Mitgliedern ein dauerhaftes und sicheres Wohnrecht.
Über unsere Internetseite können Sie sich gerne näher informieren.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Sie können uns aber auch gerne in unserer Geschäftsstelle in der Hölderlinstraße 10 besuchen. Unser kompetentes Team steht Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Ihre GWG Neustadt b. Coburg


Willkommen bei der GWG Neustadt bei Coburg

Aktuelles von der GWG

29. Oktober 2020

So schön war dieses Eck noch nie!

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft hat 108 Wohneinheiten in der Heubischer Straße auf Vordermann gebracht. Langzeit-Mieter wie das Ehepaar Zier freuen sich, dass die Sache reibungslos gelaufen ist.

Coburger Tageblatt v. 28.10.2020 – Berthold Köhler

 

Neustadt – Wenn die Modernisierung der Wohnblocks in der Heubischer Straße jemand historisch richtig einordnen kann, dass sind es die Ziers. 1974 ist das Ehepaar in der Heubischer Straße 46 eingezogen und dürfte damit die treuste Mietpartei am südlichen Eck der Kernstadt sein. Und heute, mit Blick auf neue Fassade, neue Balkone und (momentan nur fast komplett) neu gestaltete Außenanlagen, gibt es für Willy Zier keinen Zweifel: “Wenn hier alles fertig wird, dann haben wir das schönste Viertel von Neustadt.” Bei so einem Satz steht Josef Gerstl als Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) natürlich daneben und grinst breit. Kein Wunder, schließlich hat die GWG in den vergangenen drei Jahren gewaltig in die Anlage mit insgesamt 108 Wohneinheiten investiert. “Insgesamt 6,5 Millionen Euro, davon 1,5 Millionen Euro einschließlich Außenanlagen nur in diesem Jahr” berichtet Gerstl.

Neue Dämmung, neue Fenster

Inzwischen ist bei den in den 60er-Jahren gebauten Mehrfamilienkomplexes kaum mehr was, wie es früher war: neue Dämmung, neue Fenster, neu gestaltete Treppenhäuser, teilweise sogar neue Heizkörper. 1976, als den Ziers über die Firma Siemens eine Wohnung zugewiesen wurde, war das noch anders, erinnert sich der im November 87 Jahre alt werdende Willy Zier: “Damals hatten wir teilweise noch Ölöfen.” Heute sind alle Wohnungen an eine moderne Pelletheizung angeschlossen. Die alleine hat 450.000 Euro gekostet, war nach Angaben des GWG-Vorstandes aber auch die Voraussetzung für zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Sanierung.

Technische Herausforderungen

Bei der GWG für das Gesamtprojekt verantwortlich war Bernd Heinrich. Der technische Projektleiter ist im Gespräch mit den Ziers sichtlich froh, dass alles gut gelaufen ist. “Das war kein Selbstläufer”, sagt Heinrich, dass es bei den Bauarbeiten mit Millionenbudget immer mal außerplanmäßig technische Herausforderungen gibt.

23 neue Garagen

“Zum Glück aber nicht noch welche durch die Corona-Pandemie”, freut sich Heinrich, in diesem Punkt “das nötige Quäntchen Glück” gehabt zu haben. Dafür und erst recht dafür, dass während dem ganzen Jahr der Modernisierung der vier Gebäude “keine einzige Beschwerde” kam – gibt´s ein Lob vom Chef: “Bernd Heinrich hatte die Sache voll in der Hand. Nur vom Schreibtisch aus geht so was nicht”, sagt Vorstand Josef Gerstl. Ein paar Sachen, die kann Bernd Heinrich der Familie Zier aber erst mal nur versprechen – ein bisschen was fehlt ja noch. Der Projektleiter kündigt für die kommenden Wochen die Arbeiten an, “die wir witterungsbedingt nach hinten schieben konnten”. Darunter fallen unter anderem die Errichtung von 23 neuen Garagen bis zum Jahresende sowie die Restarbeiten in den Treppenhäusern und den Dachböden. Letztere sollen den Mietern zum Wäschetrocknen zur Verfügung stehen und haben zur Schimmelvermeidung eine computergesteuerte Lüftungsanlage bekommen.

Warum die Miete gestiegen ist

Erika Zier blinzelt in die Sonne, schaut in den Innenhof und nickt Bernd Heinrich anerkennend zu. “Gott, bin ich froh, dass wir hier wohnen”, sagt die Langzeit-Mieterin und erinnert sich: Ihr Mann habe vor 40 Jahren schon immer mal davon gesprochen, ein Haus zu bauen. Besonders dann, als ihr gemeinsames Kind auf die Welt kam. Aber letztlich sind die Ziers bei der GWG und in der Heubischer Straße geblieben. “Am Ende hat sie Recht behalten”, sagt Willy Zier heute – und das insbesondere deshalb, weil ihm heute der Unterhalt eines eigenen Hauses zu viel Arbeit wäre. Da ist der 87-Jährige froh, dass er sich auf den Service der GWG verlassen kann. “Ich bin sehr zufrieden”, sagt Willy Zier und hinterlässt gleich noch mal einen breit grinsenden Josef Gerstl. Der gibt das Lob gleich zurück: “Solche Mieter kann ein Wohnungsbauunternehmen wie unseres nicht genug haben.”

Heizkosten sinken

Aber natürlich muss eine gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft wie alle Unternehmen auch auf die Kosten schauen. Josef Gerstl verschweigt nicht, dass in den Gebäudekomplexen 44/46 und 48/50 durch die Sanierung die Grundmiete um rund einen Euro pro Quadratmeter gestiegen ist. “Das ist der Spagat, den wir vollbringen müssen”, beschreibt Gerstl den Ansatz des Unternehmens: einerseits die Gebäude wirtschaftlich zu betreiben, andererseits sozialverträgliche Mieten zu gewährleisten. Immerhin: Die moderne Heizungstechnik federt einen Teil der Mietsteigerung wieder ab. Bei der Wohnungsbaugenossenschaft rechnet man damit, dass die Heizkosten um gut 50 Cent auf 90 Cent pro Quadratmeter und Monat sinken werden.

 

31. August 2020

Mieterzufriedenheit

Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Neustadt (GWG) ist laut eigenen Angaben der größte Wohnungsanbieter in Neustadt.

„Wir haben eine sehr geringe Fluktuationsrate, die für zufriedene Mieter spricht, die schon Jahrzehnte bei uns wohnen“, freut sich der geschäftsführende Vorstand Josef Gerstl „rund 64 Prozent wohnen länger als zehn Jahre bei uns.“

Doch das wollte die GWG einmal genau und von den Mietern selbst wissen: „Wir haben allen Mietern einen Fragebogen zugeschickt im Bereich ‚Zufriedenheit/Beschwerdemanagement‘ und werten den derzeit aus“, will sich Gerstl nicht auf Lorbeeren ausruhen.

Noch sind längst nicht alle zurück, doch der Zwischenstand kann sich sehen lassen. „Unsere Mieter stellen uns ein gutes bis sehr gutes Zeugnis aus“, freut sich Gerstl „in Noten ausgedrückt liegen wir bei ausgezeichneten 1,9.“

Diese Zufriedenheit spiegelt sich beispielsweise bei Renate Köhler wider. Sie wohnt seit 65 Jahren bei der GWG. „Wir sind 1955 von Mönchröden in die Ostlandstraße 10 gezogen, ab 1982 wohne ich nun schon in der Lenaustraße“, blickt die mittlerweile 95-jährige Dame zurück „und ich hatte das Glück, dass es jedes Mal Erstbezug war.“ „Ich möchte natürlich hier wohnen bleiben und meinen 100. Geburtstag hier feiern“, stellt Köhler klar.

Über 87 Prozent der Mieter bewerten den baulichen Zustand mit den Noten 1 bis 3, „hier haben wir einen Gesamtschnitt von 2,3“, fasst Gerstl zusammen. Beim Wohnumfeld liegt man bei 2,0 und bei der Gartenpflege sowie der Sauberkeit im Haus liegt man jeweils bei 2,2. Die Kommunikation mit der Hausverwaltung benoten die Mieter im Schnitt mit 1,9 und die Hausgemeinschaft loben die Mieter mit 1,8. „96 Prozent würden die GWG weiterempfehlen“, braucht sich Gerstl keine Sorgen um Mieternachwuchs zu machen.

Besonders gefällt den Mietern die persönliche Ansprache vor Ort: Hier rangiert man im Schnitt bei 1,5.

Für das kommende Jahr nimmt die GWG zwei Millionen Euro in die Hand. NBB

 

Zum Artikel mit Bild:

Neue Presse 2020_09 GWG

An alle Mieter der GWG Neustadt

"Umgang mit dem Corana Virus"


Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,

WohWi-Services-Corona_Banner_400x400–WohWi-Bayern vor dem Hintergrund des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie rücken Sicherheit und Gesundheit unserer Familien, Freunde und aller Mitmenschen in den Vordergrund. Wir stehen vor einer neuen Herausforderung, die wir nur gemeinsam und geschlossen bewältigen können. Es gibt den offiziellen Aufruf der Bundesregierung, direkte soziale Kontakte möglichst zu minimieren und für sich abzuwägen, welche Aktivitäten in der Öffentlichkeit noch als unbedingt notwendig erachtet werden.

Wir unternehmen alles, um auch weiterhin (wenn auch eingeschränkt) für Sie da zu sein. Unsere Geschäftsstelle bleibt jedoch bis auf Weiteres für den persönlichen Kundenverkehr geschlossen. Telefonisch sind wir weiterhin zu unseren gewohnten Öffnungszeiten für Sie erreichbar. Wir bitten um Verständnis, dass unsere Handwerker aktuell nur absolute Notfallreparaturen durchführen können.

Sollte bei Ihnen oder einem Ihrer im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen eine Erkrankung durch den Corona-Virus festgestellt werden, bitten wir Sie uns dies zu melden, um bestmöglich die Risiken für unsere Mieter, Mitglieder und Mitarbeiter abschätzen zu können.

Abschließend möchten wir unseren älteren und/oder hilfebedürftigen Mietern folgendes anbieten:
Sollte es Ihnen aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr möglich sein, Ihre Wohnung zu verlassen, um bspw. Ihren Grundbedarf an Lebensmitteln zu decken, bietet Ihnen die GWG Neustadt einen kostenlosen Einkaufsservice an.
Melden Sie sich bitte hierzu in unserer Zentrale unter 09568-94100.
Wir bitten auch hier um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis, dass wir diesen Service ausschließlich an Mieter, welche sich nicht anders zu helfen wissen, anbieten können!

Bleiben Sie Gesund!
 
J. Gerstl / Vorstand    T. Fischer / Projektentwicklung