{"id":29,"date":"2021-02-22T15:53:32","date_gmt":"2021-02-22T14:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/gwg-neustadt.de\/?p=29"},"modified":"2021-02-27T17:12:22","modified_gmt":"2021-02-27T16:12:22","slug":"so-schoen-war-dieses-eck-noch-nie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gwg-neustadt.de\/?p=29","title":{"rendered":"So sch\u00f6n war dieses Eck noch nie"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"29\" class=\"elementor elementor-29\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-19357b3c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"19357b3c\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3d443477\" data-id=\"3d443477\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-73a915be elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"73a915be\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Gemeinn\u00fctzige Wohnungsbaugenossenschaft hat 108 Wohneinheiten in der Heubischer Stra\u00dfe auf Vordermann gebracht. Langzeit-Mieter wie das Ehepaar Zier freuen sich, dass die Sache reibungslos gelaufen ist.<\/strong><\/p>\n<p><br \/>Neustadt \u2013 Wenn die Modernisierung der Wohnblocks in der Heubischer Stra\u00dfe jemand historisch richtig einordnen kann, dass sind es die Ziers. 1974 ist das Ehepaar in der Heubischer Stra\u00dfe 46 eingezogen und d\u00fcrfte damit die treuste Mietpartei am s\u00fcdlichen Eck der Kernstadt sein. Und heute, mit Blick auf neue Fassade, neue Balkone und (momentan nur fast komplett) neu gestaltete Au\u00dfenanlagen, gibt es f\u00fcr Willy Zier keinen Zweifel: \u201cWenn hier alles fertig wird, dann haben wir das sch\u00f6nste Viertel von Neustadt.\u201d Bei so einem Satz steht Josef Gerstl als Vorstand der Gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) nat\u00fcrlich daneben und grinst breit. Kein Wunder, schlie\u00dflich hat die GWG in den vergangenen drei Jahren gewaltig in die Anlage mit insgesamt 108 Wohneinheiten investiert. \u201cInsgesamt 6,5 Millionen Euro, davon 1,5 Millionen Euro einschlie\u00dflich Au\u00dfenanlagen nur in diesem Jahr\u201d berichtet Gerstl.<\/p>\n<p><strong>Neue D\u00e4mmung, neue Fenster<\/strong><br \/>Inzwischen ist bei den in den 60er-Jahren gebauten Mehrfamilienkomplexes kaum mehr was, wie es fr\u00fcher war: neue D\u00e4mmung, neue Fenster, neu gestaltete Treppenh\u00e4user, teilweise sogar neue Heizk\u00f6rper. 1976, als den Ziers \u00fcber die Firma Siemens eine Wohnung zugewiesen wurde, war das noch anders, erinnert sich der im November 87 Jahre alt werdende Willy Zier: \u201cDamals hatten wir teilweise noch \u00d6l\u00f6fen.\u201d Heute sind alle Wohnungen an eine moderne Pelletheizung angeschlossen. Die alleine hat 450.000 Euro gekostet, war nach Angaben des GWG-Vorstandes aber auch die Voraussetzung f\u00fcr zinsg\u00fcnstige Darlehen und Zusch\u00fcsse der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau zur Sanierung.<\/p>\n<p><strong>Technische Herausforderungen<\/strong><br \/>Bei der GWG f\u00fcr das Gesamtprojekt verantwortlich war Bernd Heinrich. Der technische Projektleiter ist im Gespr\u00e4ch mit den Ziers sichtlich froh, dass alles gut gelaufen ist. \u201cDas war kein Selbstl\u00e4ufer\u201d, sagt Heinrich, dass es bei den Bauarbeiten mit Millionenbudget immer mal au\u00dferplanm\u00e4\u00dfig technische Herausforderungen gibt.<\/p>\n<p><strong>23 neue Garagen<\/strong><br \/>\u201cZum Gl\u00fcck aber nicht noch welche durch die Corona-Pandemie\u201d, freut sich Heinrich, in diesem Punkt \u201cdas n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck\u201d gehabt zu haben. Daf\u00fcr und erst recht daf\u00fcr, dass w\u00e4hrend dem ganzen Jahr der Modernisierung der vier Geb\u00e4ude \u201ckeine einzige Beschwerde\u201d kam \u2013 gibt\u00b4s ein Lob vom Chef: \u201cBernd Heinrich hatte die Sache voll in der Hand. Nur vom Schreibtisch aus geht so was nicht\u201d, sagt Vorstand Josef Gerstl. Ein paar Sachen, die kann Bernd Heinrich der Familie Zier aber erst mal nur versprechen \u2013 ein bisschen was fehlt ja noch. Der Projektleiter k\u00fcndigt f\u00fcr die kommenden Wochen die Arbeiten an, \u201cdie wir witterungsbedingt nach hinten schieben konnten\u201d. Darunter fallen unter anderem die Errichtung von 23 neuen Garagen bis zum Jahresende sowie die Restarbeiten in den Treppenh\u00e4usern und den Dachb\u00f6den. Letztere sollen den Mietern zum W\u00e4schetrocknen zur Verf\u00fcgung stehen und haben zur Schimmelvermeidung eine computergesteuerte L\u00fcftungsanlage bekommen.<\/p>\n<p><strong>Warum die Miete gestiegen ist<\/strong><br \/>Erika Zier blinzelt in die Sonne, schaut in den Innenhof und nickt Bernd Heinrich anerkennend zu. \u201cGott, bin ich froh, dass wir hier wohnen\u201d, sagt die Langzeit-Mieterin und erinnert sich: Ihr Mann habe vor 40 Jahren schon immer mal davon gesprochen, ein Haus zu bauen. Besonders dann, als ihr gemeinsames Kind auf die Welt kam. Aber letztlich sind die Ziers bei der GWG und in der Heubischer Stra\u00dfe geblieben. \u201cAm Ende hat sie Recht behalten\u201d, sagt Willy Zier heute \u2013 und das insbesondere deshalb, weil ihm heute der Unterhalt eines eigenen Hauses zu viel Arbeit w\u00e4re. Da ist der 87-J\u00e4hrige froh, dass er sich auf den Service der GWG verlassen kann. \u201cIch bin sehr zufrieden\u201d, sagt Willy Zier und hinterl\u00e4sst gleich noch mal einen breit grinsenden Josef Gerstl. Der gibt das Lob gleich zur\u00fcck: \u201cSolche Mieter kann ein Wohnungsbauunternehmen wie unseres nicht genug haben.\u201d<\/p>\n<p><strong>Heizkosten sinken<\/strong><br \/>Aber nat\u00fcrlich muss eine gemeinn\u00fctzige Wohnungsbaugenossenschaft wie alle Unternehmen auch auf die Kosten schauen. Josef Gerstl verschweigt nicht, dass in den Geb\u00e4udekomplexen 44\/46 und 48\/50 durch die Sanierung die Grundmiete um rund einen Euro pro Quadratmeter gestiegen ist. \u201cDas ist der Spagat, den wir vollbringen m\u00fcssen\u201d, beschreibt Gerstl den Ansatz des Unternehmens: einerseits die Geb\u00e4ude wirtschaftlich zu betreiben, andererseits sozialvertr\u00e4gliche Mieten zu gew\u00e4hrleisten. Immerhin: Die moderne Heizungstechnik federt einen Teil der Mietsteigerung wieder ab. Bei der Wohnungsbaugenossenschaft rechnet man damit, dass die Heizkosten um gut 50 Cent auf 90 Cent pro Quadratmeter und Monat sinken werden.<\/p>\n<p><em><strong>Coburger Tageblatt v. 28.10.2020 \u2013 Berthold K\u00f6hle<\/strong><\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n<p class=\"is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gemeinn\u00fctzige Wohnungsbaugenossenschaft hat 108 Wohneinheiten in der Heubischer Stra\u00dfe auf Vordermann gebracht. Langzeit-Mieter wie das Ehepaar Zier freuen sich, dass die Sache reibungslos gelaufen ist. 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